Raabklamm

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Routenplaner

Motivbeschreibung

Die größte und längste Klamm Österreichs ist auch gleichzeitig eine der wertvollsten und ursprünglichsten Naturlandschaften.
Der Raabursprung befindet sich am Fuße des Ossers, Teichalm. Zwischen Passail und Oberdorf fließt die Raab durch die Raabklamm.
Sie liegt in der Nähe von Weiz und ist 17km lang.


Schluchten, steile Felsen, Stege, Grauerlenauen, alte Mühlen und kristallklares Wasser prägen die Klamm.


Fauna:
Die Raabklamm ist mit ihrer Umgebung, vom kühlfeuchten Gewässerrand bis zu den warm-trockenen Gösser-Felsen, ein Mosaik verschiedenster Lebensräume - auch für die Tiere.


Die Raabklamm wurde auch wegen ihrer Vielzahl geschützter Höhlen und damit verbundenen Fledermausarten und weitere bedrohte Vogelarten zum Europaschutzgebiet erklärt.
Mit etwas Glück kann man entlang des Raabflusses die Wasseramsel, den Eisvogel und Schwarzstorch bewundern.


Besonders schutzwürdige "Wirbeltierarten" und eine reichhaltige Greifvogelwelt finden in der Klamm ihren Lebensraum. Der Fuchs, der Dachs aber auch Mufflons sind hier keine Seltenheit. Mit etwas Glück kann man auch den Steinmarder, Edelmarder in der Klammbereich herumtollen sehen.

Harmlose Amphibien wie Feuersalamander gibt es ebenfalls. Die Fischarten beschränken sich eher auf den bei uns angesiedelten Bachforellen.

Die Stmk. Landesregierung hat die Stmk. Berg- und Naturwacht des Betriebes Weiz mit seinen 10 Ortseinsatzstellen beauftragt, dieses EU-Schutzgebiet zu überwachen, um den Lebensraum der gefährdeten Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.


Flora:
Durch die besondere Strukturiertheit des Geländes sowie die Vielfalt und Gegensätzlichkeit der Lebensräume mit extrem warmen und kühlen Standorten entwickelten sich auf engstem Raum verschiedenartige Pflanzengesellschaften.

In der großen Raabklamm besiedeln Kiefer und Buche vor allem die steilen Felshänge. Schön ausgebildete Erika - Föhrenwälder gedeihen an den trockenwarmen flachgründigen Kalkhängen der Gösserwände.

Die Schluchten mit den Grauerlenauen entlang des Raabufers geben Aufschluss über die typische Urlandschaft der Klamm.

Nach der Eiszeit war das gesamte Alpengebiet mit Föhrenwäldern bedeckt. Die heutigen Bestände sind Reste aus dieser Zeit, sie werden auch Reliktföhrenwälder genannt. Diese Wälder haben die Funktion von Schutzwäldern.

Die Rotföhre stellt geringe Ansprüche an Boden und Klima. Im Unterwuchs befinden sich meist starke Bestände von Schneeheide.

Kategorien:

Wasser, Landschaften

Details:

Klamm

Themen:

Freizeit, Natur

Weitere Informationen

Verfügbarkeit:
Ganzjährig


Parkplätze und weitere Stellflächen:
Vorhanden (beim Einstieg in Arzberg)

Kontakt

Motivadresse:
Raabklamm Arzberg bis Mitterdorf an der Raab

Kontaktperson:
TV Weiz 
GF Edda Meraner
Hauptplatz 18
8160 Weiz
Tel.: +43 (0) 3172/ 2319 660
Fax: +43 (0) 3172/ 2319 9660 oder

Franz Schlögl
Tel.: +43 (0) 676/ 8666 3965

Homepage:
www.raabklamm.at

E-Mail: