Österreichisches Freilichtmuseum Stübing

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Routenplaner

Motivbeschreibung

Das Österreichische Freilichtmuseum Stübing liegt in einem knapp 2 km langen idyllischen Seitental der Mur. Hier wurden - inmitten von Wäldern, Wiesen, und Feldern - rund 100 originale bäuerliche Bauten aus ganz Österreich behutsam und nach Bundesländern geordnet angesiedelt. Das älteste Bauernhaus stammt aus dem Mittelalter und ist  rund 600 Jahre alt. Die Häuser, mit Blumen geschmückt und von Gärten umgeben, sind liebevoll und originalgetreu eingerichtet - man hat den Eindruck, die Bauersleute könnten jeden Augenblick zurückkehren.


Professor Viktor Herbert Pöttler hat das Österreichische Freilichtmuseum geplant und in seinen Grundzügen aufgebaut. Das gesamtösterreichisches Freilichtmuseum sollte Bauten aus allen Bundesländern Österreichs in einen sinnvollen, fachlich begründeten Zusammenhang bringen. Es sollte nicht nur eine Ansammlung unterschiedlicher Bauten sein, sondern auch die Möglichkeit bieten, die verschiedenen Haustypen der einzelnen Bundesländer sondern auch deren Umfeld und Arbeitsbedingungen miteinander vergleichen.


Das rund 65 ha umfassende Museumsgelände erstreckt sich wie Österreich von Osten nach Westen. Der Besucher beginnt seinen Weg in der burgenländischen Baugruppe, besucht die Gruppe der Waldarbeiter und gelangt nach den Handwerksbauten zu den Höfen der Steiermark, wo vor allem die Rauchstubenhäuser und das Weingartenhaus aus Tieschen noch eine spätmittelalterliche Wohnatmosphäre vermitteln. Die historische Greißlerei und die alte Schule sind für manch älteren Besucher mit Erinnerungen an die Kindheit verbunden. Der Kärntner Ringhof, der oberösterreichische Vierkanthof und der niederösterreichische Hof aus dem Waldviertel vertreten kulturhistorisch wichtige Haus- und Kulturlandschaften. Das Land im Gebirge ist durch wertvolle Bauten aus Südtirol und Nordtirol vertreten. Einige Almhütten vermitteln dem Besucher für einige Zeit die ruhige Atmosphäre einer Almsiedlung. Schließlich gelangt der Museumsbesucher zu einem eindrucksvollen und bautechnisch interessanten Tiroler Bundwerkstadel und erreicht danach die Bauten aus Salzburg und Vorarlberg, wo er seine Wanderung bei einer geräumigen Alpwirtschaft aus dem Jahre 1641 beendet. Zurück geht es seit 2006 auf dem neuen Panoramaweg, der einen eindrucksvollen Überblick der Dachlandschaften bietet, vorbei an den neuen Kinderbereichen. Dadurch kann man die kulturellen Unterschiede sehr gut erforschen.


Das Erforschen der Vielfalt der kulturellen Unterschiede lässt dabei so manchen Weg vom guten Alten zum guten Neuen erkennbar werden.

Kategorien:

Städte und Dörfer, Architektur alt, Gebäude

Details:

Bauernhöfe, Museen, Dörfer, Gebäude innen, Gebäude außen

Themen:

Kultur, Brauchtum/Tradition, Handwerk

Weitere Informationen

Verfügbarkeit:
Mai bis Oktober

Erschliessung:
Strom, Wasser, WC

Parkplätze und weitere Stellflächen:
Vorhanden


Drehgenehmigung:
Ausschließlich für wissenschaftliche Dokumentationen, volkskulturelle oder touristische Produktionen.

Kontakt

Motivadresse:
Österreichisches Freilichtmuseum Stübing
8114 Stübing

Kontaktperson:
Mag. Egbert Pöttler
8114 Stübing

Tel: +43 (0) 3124 / 53700
Fax: +43 (0) 3124 / 53700 - 18

Homepage:
www.stuebing.at

E-Mail: