Schloss Plankenwarth

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Routenplaner

Motivbeschreibung

Das Schloss Plankenwarth dürfte zur Zeit der Ostmarkgründung entstanden sein. Der Name ist auf die Lage des Schlosses und des Geschlechtes der Besitzer zurück zu führen.


Seit 1981 ist Schloss Plankenwarth nun im Besitz einer Grazer Rechtsanwaltsfamilie.


Das mittlerweile wieder stark verfallene Schloss wurde prachtvoll restauriert. Einige Räume wurden für Ausstellungszwecke und Konzerte adaptiert. In der Vorburg wurden Luxusappartements eingerichtet.


Die Lage der Burg war strategisch gut gewählt. Sie wurde auf der Kuppe des Jägerberges erbaut, der nach allen Seiten steil abfällt und eine hervorragende Aussicht bot. Von hier aus konnte die wichtige Straße zwischen Straßengel und St. Oswald kontrolliert werden.


Die schmale und lang gestreckte Form der Burg ist geländebedingt. Die unter Ludwig von Stürgkh errichtete sagenumwobene turmartige Ludwigsburg liegt etwas unterhalb der Hauptburg am Nordhang des Burgberges. Sie diente in späteren Zeiten als Wirtschaftshof und Vorburg. Sie ist von einer mit Vierecktürmen verstärkten Wehrmauer umgeben. Ihr hölzerner Wehrgang ist erhalten, wenn auch weitgehend erneuert. Markantester Bauteil der Vorburg ist der von zwei Rundtürmen flankierte Torbau. Die Hochburg hat außen die Form eines unregelmäßigen Trapezes. In ihrer Ostecke steht der hofseitig verbaute mittelalterliche viereckige Bergfried. Seine Mauern sind bis zu drei Meter dick.


Im Norden und Westen der Hochburg springen aus den Außenmauern große Türme vor. Der westliche ist rund, jener im Norden halbrund. Der dreieckige Innenhof wurde während der Zeit der Spätrenaissance mit Säulenarkaden versehen. Im Inneren haben sich Reste der Barockausstattung, aber auch steinerne Türgewände und Tramdecken aus der Renaissance erhalten. Von der ursprünglichen Einrichtung ist kaum mehr etwas vorhanden. Die Räume wurden aber nach der letzten Restaurierung wieder stilgemäß gediegen möbliert.


Die dem Hl. Georg geweihte Burgkapelle wird bereits 1594 erwähnt. Sie wurde um 1680 barockisiert. Ihre Stuckdecke ist mit Fresken-Medaillons geschmückt. Der St. Georgs-Altar stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.

Kategorien:

Architektur alt, Gebäude

Details:

Schlösser, Gutsverwaltungen/Gestüte, Gebäude innen, Gebäude außen

Weitere Informationen

Verfügbarkeit:
Ganzjährig


Erschließung:
Strom, Wasser, WC


Parkplätze und weitere Stellflächen:
Vorhanden

Kontakt

Motivadresse:
Plankenwarth 1
8113 St. Oswald

Kontaktdaten:
Paul Holzer

Handy: +43 (0) 676 / 310 48 53

Homepage:
www.schloss-plankenwarth.at

E-Mail: