SCHMÖLZER August

geboren, wohnhaft in der Steiermark

Größe: 180 cm
Haarfarbe:
braun

Sprachen:

Deutsch, Englisch, Österreichische Dialekte

Hobbies:

Reiten, Motorrad

Biografie:

August Schmölzer wurde am 27. Juni 1958 in St. Stefan ob Stainz in der Steiermark geboren. Seine Eltern waren Kleinbauern, er wuchs mit einem älteren und einem jüngeren Bruder auf. Schon während seiner Schulzeit in St. Stefan legte August Schmölzer eine musikalische Begabung an den Tag, die in Gitarren- und Gesangsunterricht gefördert wurde. Er schrieb Gedichte in steirischer Mundart und startete erste bildhauerische Versuche. 

Nach der Schule machte August Schmölzer zunächst eine Kochlehre in Graz. Parallel dazu gründete er seine erste Volksmusik-Gruppe, die mit Gesang, Gitarre und Kontrabass auf unzähligen Volksfesten in Österreich und Deutschland auftrat. 1979 wurde August Schmölzer im Fach Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz aufgenommen. Neben der Schauspielausbildung in Graz besuchte August Schmölzer Kurse am HB Studio in New York.

Nach erfolgreichem Studienabschluss 1982 führte August Schmölzer das erste Engagement an das Stadttheater Heilbronn. Dreieinhalb Jahre später holte ihn Boy Gobert an das Theater in der Josefstadt in Wien. Auch nach dessen Tod 1986 blieb August Schmölzer der Josefstadt treu und spielte dort weitere vier Jahre unter der Intendanz von Otto Schenk. Bei den Salzburger Festspielen war er „der gute Gesell“ im „Jedermann“, er spielte den „Pompeius“ in „Antonius und Cleopatra“ unter Peter Stein. Weitere Engagements führten ihn an das Staatstheater Stuttgart, an das Münchner Residenztheater und die Münchner Kammerspiele. Der gebürtige Österreicher pendelt mittlerweile zwischen der Steiermark, München und Wien.

In Kino und Fernsehen ist August Schmölzer ebenso zu Hause wie auf der Bühne: So wirkte er in bislang über 80 Fernsehproduktionen und 14 Kinofilmen mit, darunter internationale Produktionen wie Steven Spielbergs mehrfach Oscar®-prämiertes Holocaust-Drama „Schindlers Liste“ (1994), das ihm den internationalen Durchbruch bescherte, oder die Verfilmung des Lebens von Alma Mahler „Die Windsbraut“ (2001, Regie: Bruce Beresford), in der August Schmölzer die Rolle des Malers Gustav Klimt spielt. Zu seinen weiteren Kinofilmen zählen deutsche und österreichische Produktionen wie das Geschichtsdrama „Requiem für Dominic“ (1990, Regie: Robert Dornhelm), das für einen Golden Globe als „Best Foreign Language Film“ nominiert wurde, Katja von Garniers Kinoerfolg „Bandits“ (1997) oder „Der Unfisch“ mit Maria Schrader (1997, Regie: Robert Dornhelm). An der Seite von Monica Bleibtreu und Peter Lohmeyer spielte er in dem NS-Drama „Ein einzelner Mord“ (1999, Regie: Karl Fruchtmann). 2004 feierten gleich drei Filme mit August Schmölzer Kino-Premiere: Michael Glawoggers „Nacktschnecken“, der Thriller „Tödlicher Umweg“ (Regie: Curt M. Faudon), in dem er an der Seite von Sebastian Koch spielte, und Oliver Hirschbiegels Oscar®-nominiertes Drama über die letzten Tage in Hitlers Führerbunker „Der Untergang“. 2005 war August Schmölzer in Johannes Brunners ambitioniertem Filmprojekt „Oktoberfest“ auf der großen Leinwand zu sehen.

Dem Fernsehpublikum ist der gefragte Charakterdarsteller durch Filme wie „Sau sticht“ (1995, Regie: Heidi Kranz), „Bargeld lacht“ (2001, Regie: Hajo Gies), Joseph Vilsmaiers „August der Glückliche“ (2002) und Hans Günter Bückings Wildererdrama „Jennerwein“ (2003) bestens bekannt. August Schmölzer spielte in verschiedenen „Tatort“-Episoden, zuletzt 2004 in „Tod unter der Orgel“ (Regie: Walter Bannert). Er unterstützte Katja Flint als unfreiwillige Detektivin Franziska Luginsland in „21 Liebesbriefe“ (2004) und stritt sich mit der „Landärztin“ Christine Neubauer (ab 2005, Regie: Peter Sämann). 2006 war August Schmölzer nicht nur in der ersten Staffel der Serie „Die Familienanwältin“ zu sehen, die ihm gemeinsam mit Mariele Millowitsch und Marie-Luise Schramm eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis eintrug. Er spielte auch in Nina Grosses Krimi „Franziskas Gespür für Männer“, in zwei Episoden der Krimi-Reihe „Commissario Laurenti“ (Regie: Sigi Rothemund) sowie in der Familienkomödie „Rettet die Weihnachtsgans“ (Regie: Jörg Grünler“). 2007 war August Schmölzer u.a. in dem außerordentlich erfolgreichen Event-Dreiteiler „Afrika, mon amour“ (Regie: Carlo Rola) an der Seite von Iris Berben zu sehen. Es folgte Friedemann Fromms hoch gelobtes Krimi-Melodram „Vom Ende der Eiszeit“ mit Veronica Ferres, für das August Schmölzer ebenso wie für „Franziskas Gespür für Männer“ für den Bayerischen Fernsehpreis nominiert war, sowie „Die Erntehelferin“ (Regie: Peter Sämann) mit Christine Neubauer.

Im Frühjahr 2005 veröffentlichte der vielseitig begabte Künstler, der auch bildhauerisch tätig ist, seinen ersten Roman „Der arme Ritter – ein erotisches Kochbuch“ im M+N Medienverlag in Graz, eine weitere Romanveröffentlichung ist in Vorbereitung. Für seinen ersten Prosatext, die Novelle „Blemattl“, wurde August Schmölzer bereits 1998 mit dem „Förderpreis deutscher Schriftsteller in Stuttgart“ ausgezeichnet. Im Juni 2006 kam August Schmölzer zu akademischen Ehren: Von der Kunstakademie in Graz wurde ihm der Titel „Magister Artium“ verliehen. Ende November 2007 präsentierte August Schmölzer eine neue Aufnahme von Igor Strawinskys “Die Geschichte vom Soldaten”, interpretiert von August Schmölzer (Erzähler) und Christian Altenburger (Violine).

Einen guten Teil seiner Zeit investiert August Schmölzer in seine im November 2005 gegründete „Initiative zur Herzensbildung“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder und Jugendliche im schulischen und außerschulischen Bereich zu unterstützen und zu fördern. Im Mittelpunkt steht dabei die „Herzensbildung“, die für August Schmölzer Einfühlsamkeit und Toleranz bedeutet, die Fähigkeit, eine eigene Meinung zu bilden, Hilfsbereitschaft, Uneigennützigkeit, gelebte Mensch-lichkeit. Finanziert werden die zahlreichen Aktivitäten der Initiative durch Benefizveranstaltungen und Spendengelder, ein Teil des Erlöses aus dem Buchver-kauf  des Romans „Der arme Ritter“ fließt ebenfalls in die Initiative.

Privat liebt August Schmölzer das Kochen, guten Wein und Oldtimer-Motorräder wie seine Harley Davidson, Baujahr 1940.

Auszug aus nationalen und internationalen Filmen

2008:
Johanna – Köchin aus Leidenschaft (AT, im Dreh), Regie: Gloria Behrens
Siska: Keine Gnade für Ronny Brack, Regie: Gero Erhardt (Erstausstrahlung am 20.06.08 im ZDF)
Der schwarze Löwe, Regie: Wolfgang Murnberger (Erstausstrahlung am 04.06.08 auf ORF 2, am 13.06.08 auf arte)
Familie ist was Wunderbares, Regie: Hans-Günter Bücking
Der Alte: Polizistenmord, Regie: Hartmut Griesmayr
Franziska Luginsland – Mord in aller Unschuld, Regie: Conny Walther,
2007:
Der Untergang der DDR (AT), Regie: Thomas Berger
Der Staatsanwalt: Der perfekte Mord (AT), Regie: Martin Kinkel
Franziska Luginsland – Franziska, die Liebe und andere Gespenster“ (AT), Regie: Nina Grosse
Die Landärztin - Vater gesucht, Regie: Peter Sämann
Die Landärztin - Die Liebesprobe, Regie: Peter Sämann
Alma ermittelt – Tango und Tod, Regie: René Heisig
Die Erntehelferin, Regie: Peter Sämann
Der geheimnisvolle Schatz von Troja, Regie: Dror Zahavi
Vom Ende der Eiszeit, Regie: Friedemann Fromm
Die Familienanwältin, Staffel 2, Regie: Richard Huber, Christoph Schnee, Uli Baumann
Afrika, mon amour, Regie: Carlo Rola
2006:
Rettet die Weihnachtsgans, Regie: Jörg Grünler
Unter Verdacht - Atemlos, Regie: Ulrich Zrenner
Franziskas Gespür für Männer, Regie: Nina Grosse
Commissario Laurenti – Gib jedem seinen eigenen Tod, Regie: Sigi Rothemund
Commissario Laurenti – Die Toten vom Karst, Regie: Sigi Rothemund
Die Familienanwältin, Staffel 1, Regie: Richard Huber, Olaf Kreinsen, Christoph Schnee
Die Landärztin - Diagnose Tollwut, Regie: Peter Sämann
2005:
Die Landärztin, Regie: Peter Sämann

Oktoberfest, Kinofilm, Regie: Johannes Brunner
SOKO Kitzbühel - Blattschuss, Regie: Michael Zens
Ein Fall für zwei - Die schöne Tote, Regie: Martin Gies
2004:
"Tatort - Tod unter der Orgel", TV-Reihe, Regie: Walter Bannert
"Nacktschnecken", Kinofilm, Regie: Michael Glawogger
"Jennerwein", TV-Film, Regie: Hans-Günther Bücking
"Tödlicher Umweg", Regie: Curt Faudon
"21 Liebesbriefe", Regie: Nina Grosse
2003:
"Edel und Starck", Regie: Franziska Meyer-Price
"Der Untergang", Kino, Regie: Oliver Hirschbiegel
"Hamann Special", Regie: Karin Hercher
"Und Tschüss ihr Lieben", Regie: Connie Walther
"110 – Pech und Schwefel", Regie: Klaus Krämer
"Die Cleveren", Regie: Dennis Satin
2002:
"Die Cleveren", TV-Serie, Regie: Dennis Satin
"Sektion - Die Sprache der Toten", TV-Film, Regie: Markus Bräutigam "Rhein-Samurai", TV-Serie, Regie: Heidi Kranz
"Drei unter einer Decke", TV-Film, Regie: Peter Weck
"August, der Glückliche", TV-Film, Regie: Joseph Vilsmaier
"Der Sommer des glücklichen Narren", TV-Film, Regie: Gloria Behrens
"Und tschüss ihr Lieben", TV-Film, Regie: Connie Walther 2001
"Franz und Anna", TV-Film, Regie: Robert Adrian Pejo
"Tatort - Tödliche Tagung", TV-Reihe, Regie: Robert Adrian Pejo
"Bobby", Regie: Vivian Naefe
"Eine außergewöhnliche Affäre", Regie: Maris Pfeiffer
"Der Sommer des glücklichen Narren", Regie: Gloria Behrens
2001:
"Bride of the wind - Die Windsbraut", Kinofilm, Regie: Bruce Beresford
"Bargeld lacht", Regie: Hajo Gies
"Jetzt bin ich dran Liebling", Regie: Michael Steinke
2000:
"Bride of the wind - Die Windsbraut", Kinofilm, Regie: Bruce Beresford
"Die Kommissarin - Das Amulett", TV-Serie, Regie: Urs Egger
"Fast ein Gentleman - Geld ist nicht alles", TV-Reihe, Regie: Dagmar Damek
"Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei", Folge: Verlorene Erinnerungen, TV-Serie, Regie: Raoul W. Heimrich
"Natascha", Regie: Susanne Zanke
"Der Nebelmörder – Schatten über der Stadt", Regie: Jörg Grünler
"SOKO 5113 – Im Namen Gottes", Regie: Gloria Behrens
1999:
"Ein ganz normaler Auftrag", TV-Film, Regie: Dennis Satin
"SOKO - Das Seminar", TV-Reihe, Regie: Gloria Behrens
"Tatort - Starkbier", TV-Reihe, Regie: Peter Fratzscher
"Tatort - Der Millenniumsmörder", TV-Reihe, Regie: Thomas Roth
"Ein Fall für zwei - Aufs falsche Pferd gesetzt", TV-Serie, Regie: Andreas Thiel
"Ein Fall für zwei - Der zweite Tod", TV-Serie, Regie: Erich Neureuther
"Der Bulle von Tölz - Tod am Hahnenkamm", TV-Serie, Regie: Walter Bannert
"Schatten über der Stadt", Kinofilm, Regie: Jörg Grünler
"Wilsberg und die Tote im See", Regie: Dennis Satin
"Ein einzelner Mord", Regie: Karl Fruchtmann
"Amor – Todesspiel aus Liebe", Regie: Holger Barthel
"Julia – Eine ungewöhnliche Frau", Regie: Walter Bannert, Peter Sämann et al.
1998:
"Der Mann neben Dir", TV-Film, Regie: Jörg Grünler
"Vergewaltigt - Eine Frau schlägt zurück", TV-Film, Regie: Martin Enlen "Schlosshotel Orth - Anglerlatein", TV-Serie, Regie: Wolf Dietrich
"Ein Mann fällt nicht vom Himmel", Regie: Sibylle Tafel
1997:
"Bandits", Kinofilm, Regie: Katja von Garnier
„Die Neue - Eine Frau mit Kalieber", TV-Serie, Regie: Jörg Grünler
"Die letzte Rettung", Regie: Sigi Rothemund
"Der Unfisch", Kinofilm, Regie: Robert Dornheim
"Kleine Einbrecher", Regie: Martin Gies
1996:
"Tatort - Wir werden in Mischa nennen", TV-Reihe, Regie: Kurt Junek 
"Der Bergdoktor - Ein Zirkuskind", TV-Serie, Regie: Celino Bleiweiß "Stockinger - Todesnacht in Gastein", TV-Serie, Regie: Bodo Fürneisen
"Tod im Paradies", Regie: Sigi Rothemund
1995:
"Knallhart daneben", Regie: Sigi Rothemund
"Sau sticht", Regie: Heidi Kranz
"Am Morgen danach", Regie: Gabriela Zerhau
"Stirb für mich", Regie: Michael Gutmann
1994:
"Kommissar Rex - Tod eines Kindes", TV-Serie, Regie: Hans Werner
"Lauras Entscheidung", Regie: Uwe Janson 
1993:
"Der Fall Lucona", Kinofilm, Regie: Jack Gold
"Schinlders Liste", Kinofilm, Regie: Steven Spielberg
"Die Rebellion", Regie: Michael Haneke
1992:
"Der Salzbaron", TV-Serie, Regie: Bernd Fischerauer
1990:
"Requiem für Dominic", Kinofilm, Regie: Robert Dornheim
1989:
"Das Tunnelkind", Kinofilm, Regie: Erhard Riedlsperger
1986:
"Der vierte Mann", TV-Mehrteiler, Regie: Werner Woess

Kontaktadresse:


Management:

Frau Brigitte Kanter
Neuberg 157
8511 St. Stefan, Austria
Tel.: +43 664 1401032

Homepage:
www.augustschmoelzer.com

E-Mail: